
Das Jahr 2011 hat begonnen und mit ihm ist eine neue Gesundheitsreform in Kraft getreten. Dies bedeutet einige Veränderungen für Versicherte und Ärzte. Bei den Honoraren soll gespart werden sowie bei den extrabudgetären Leistungen, zu denen auch etliche Früherkennungsuntersuchungen gehören.
Wie wichtig effiziente Früherkennung für den Erhalt der Gesundheit nicht nur jedes Einzelnen, sondern der gesamten Bevölkerung sein kann, zeigt beispielsweise der kürzlich veröffentlichte Bericht des Krebsregisters NRW. Er stellt unter anderem fest, dass bereits 2008 die Brustkrebssterblichkeit auch durch die Einführung des Mammographie-Screenings zurückgegangen ist. Dies sollte Grund genug sein, verstärkt auf Früherkennung zu setzen und weitere Präventionsangebote zu schaffen.
Die Gesundheit unserer Patientinnen und Patienten zu erhalten, ist unsere große Aufgabe. Eine Aufgabe, die wir nur gemeinsam mit Ihnen bewältigen können.
Newsletter 1/2011 als Download
Das Mammographie-Screening geht in die zweite Runde. Dieses nehmen wir zum Anlass, Bilanz zu ziehen. Zum einen werfen wir einen Blick auf unsere Ergebnisse. Zum anderen haben wir einen niedergelassenen Kollegen und einen Kliniker gefragt, welche Erfahrungen sie nach drei Jahren Screening mit dem Programm gemacht haben.
Und die Frauen? Eine Studie des Referenzzentrums Münster weist einen ersten bevölkerungsbezogenen Nutzen nach. Und unsere Ergebnisse lassen ähnliche Effekte erwarten.
Der Nutzen nimmt jedoch mit der Teilnahmequote zu. Im Schnitt gehen 53% der eingeladenen Frauen zum Screening. Das ist für den Anfang gut, doch von unserem Ziel, einer Teilnahme von 70%, sind wir noch entfernt. Dieses Ziel können wir nur mit Ihrer Hilfe erreichen. Wir hoffen, dass unsere Ergebnisse Sie überzeugen und Sie die Frauen darin bestärken, das Angebot des Screenings zu nutzen.